Der Sommer in Südtirol bedeutet lange Sonnentage, blühende Bergwiesen und klare Fernsicht. Über 17.000 Kilometer markierte Wanderwege führen durch Naturparks, Almen und Dolomitengipfel und bieten Touren für Familien, Genießer und Bergsteiger. Radwege und Mountainbike-Trails verbinden Täler und Pässe, während Klettersteige und Hochseilgärten für Abenteuer sorgen. Badeseen wie der Kalterer See oder der Pragser Wildsee bringen Abkühlung, und auf über 1.700 Almen laden Hütten zur Rast mit regionalen Spezialitäten. Sommer in Südtirol heißt Vielfalt – Aktivsein, Entspannen und Genießen inmitten einer einzigartigen Landschaft.
Weil Berge und mediterranes Klima hier zusammenkommen. Frische Luft, gutes Essen, viel Sonne und echte Orte statt Kulisse.
Felsformen, Farben bei Sonnenauf- und -untergang, UNESCO-Welterbe. Einmalig und sofort erkennbar.
Ja. Abgelegene Täler, Almen und Höhenwege ohne Inszenierung. Man muss nur abbiegen.
Gelassen, direkt und bodenständig. Langsamer Rhythmus, klarer Blick aufs Wesentliche.
Frühling blüht, Sommer ist Wanderzeit, Herbst bringt Wein und Farben, Winter Ruhe und Schnee. Alles hat seinen Reiz.
Naturparks, Almwirtschaft und viele Initiativen. Nachhaltigkeit wird gelebt, nicht gepredigt.
Auto, Zug oder Bus. Vor Ort kommt man mit dem Nahverkehr fast überall hin.
Infos: suedtirolmobil.info
Eine Karte vieler Unterkünfte. Gratis Bus und Bahn, teils freier Eintritt. Wichtig: selbst entwerten.
Ferienwohnungen, Pensionen, Hotels, Camping. Wildcampen ist verboten, Stellplätze gibt’s genug.
Radfahren, Klettern, Schwimmen, gutes Essen. Jede Jahreszeit bringt Bewegung und Genuss.
Drei Zinnen bei Toblach, Seiser Alm bei Kastelruth, Ortler im Vinschgau, Rosengarten im Eggental, Schloss Trauttmansdorff bei Meran, Leuchtenburg am Kalterer See.
Feste, Konzerte, Märkte: siehe Veranstaltungen Südtirol.
Nicht billig, aber fair. Ferienwohnungen und Pensionen günstiger als Hotels. Qualität kostet, dafür stimmt sie.
Teilweise. Einige Hotels, Wege und Museen sind barrierefrei, besonders in Städten. Vorher prüfen.
In Dörfern und Unterkünften meist gut. Auf Wanderungen oft Lücken. Offline speichern oder Notfall-App nutzen.
Ja. Viele leichte Wege und Almen mit Seilbahn. Gute Schuhe und Wetterverstand reichen. Anspruchsvolle Touren nur mit Erfahrung oder Guide.
Beim Bergsteigen in Südtirol erwarten Sie zahlreiche anspruchsvolle Touren, die nur für sehr geübte Wanderer geeignet sind. Solche Unternehmungen dauern meist einen ganzen Tag und verlangen viele Höhenmeter.
Der rund 80 km lange Höhenweg durchquert den Naturpark Texelgruppe bei Meran und wurde früher von Schmugglern genutzt. Er ist von Juni bis Oktober begehbar, Ende Oktober kann bereits Schnee fallen. Wer die gesamte Tour machen möchte, sollte 4 bis 6 Tage einplanen. Unterwegs gibt es zahlreiche Hütten und Gasthöfe mit Übernachtungsmöglichkeiten. Der Höhenweg ist in einen nördlichen und südlichen Teil gegliedert und bietet Panorama auf Passeier-, Schnals-, Sarntal und Stubaital. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis in die Brenta Dolomiten.
Das höchstgelegene Bergwerk Europas liegt auf 2.355 m und ist heute ein Museum, das vom Leben der Knappen erzählt. Erreichbar ist es von Juni bis Oktober nur zu Fuß: entweder über das Timmelsjoch (ca. 2 Stunden) oder über das Ridnauntal bei Sterzing (ca. 4 Stunden). Am Schneeberg zweigen weitere Touren wie der Meraner Höhenweg oder die 13-Hütten-Wanderung ab. Für Kinder gibt es spannende Lernprogramme und Erlebnisse direkt im alten Bergwerkswagon.
Diese Bergtour dauert rund 6 Stunden und überwindet 1.450 Höhenmeter. Höhepunkt sind die Spronser Seen, die größte hochalpine Seenplatte Südtirols. Einige der Seen können auch im Sommer vereist sein, jeder See hat eigene Form und Farbe. In den tieferen Seen leben verschiedene Fischarten. Hauptweg ist der Wanderweg Nr. 6, teilweise sehr steil. Unterwegs gibt es Berghütten, die auch Übernachtungen anbieten.
In Südtirol können zahlreiche Gipfel über 3.000 m erklommen werden. Besonders bekannt ist der Similaun im Schnalstal, wo die Gletschermumie Ötzi gefunden wurde. Der Ortler, mit knapp 4.000 m höchster Berg Südtirols, zieht erfahrene Bergsteiger in eine eindrucksvolle Bergwelt.
Ein Familienurlaub in Südtirol bedeutet Aufmerksamkeit für Kinder, durchdachte Freizeitangebote, kindgerechte Menüs und Spielräume. Ob im Familienhotel oder am Bauernhof – hier fühlen sich Kinder und Eltern gleichermaßen wohl.
Lamatrekking am Ritten, Reitausflüge mit Haflingern, Biketouren, Bergwanderungen, Besuche am Bio-Bauernhof, Hochseilgärten, Wildparks oder Naturbadeteiche – die Auswahl ist groß. Viele einfache Wege laden zu gemeinsamen Wanderungen ein. Spiel, Spaß und Erholung stehen im Mittelpunkt: Bogenschießen, Reiten, Tischtennis, Schwimmen im Hotelpool oder in den Badeseen.
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran mit exotischen Pflanzen und dem Touriseum sind ebenso lohnend wie das Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen mit der Gletschermumie Ötzi. Auch das Naturmuseum in Bozen, das Tiermuseum in Burgstall und der ArcheoParc im Schnalstal begeistern. Im Aktivmuseum können Kinder Brot backen oder Bogenschießen – Abenteuer, die in den Bergen gut ankommen.
Familienfreundliche Themenwege führen etwa zu den Hexenbänken auf der Seiser Alm, den Reinbachfällen, den Rittner Erdpyramiden oder durch die Bletterbachschlucht. Beliebt sind auch eine Sagentour am Salten, der Naturerlebnisweg rund um den Antholzer See oder Ausflüge zu Burgruinen wie Castelfeder.
Südtirol ist reich an Burgen: Ein Besuch von Burg Taufers mit Ritterspielen, Burg Tirol mit der Wildvogelstation oder den Schlössern in Bruneck, Juval, Prösels, Hocheppan oder der Churburg im Vinschgau lohnt sich besonders für Familien.
Familienfreundliche Hotels erfüllen klare Kriterien: Kinderprogramme und Animation, kostenlose Betreuung, kindgerechte Ausstattung, Wäscheservice und geräumige Familienzimmer. Ergänzt wird dies durch Sportangebote wie Radfahren, Rafting oder Reiten sowie die Nähe zu Museen, Burgen und Ausflugszielen – damit keine Langeweile aufkommt.
Im Süden Südtirols beginnt der Frühling besonders früh. Rund um den Kalterer See, den wärmsten Badesee der Alpen, blühen die Apfelwiesen und Obstbäume schon im März. Entlang der Südtiroler Weinstraße laden Orte wie Kaltern, Tramin oder Eppan ein, die ersten warmen Sonnenstrahlen bei einem Glas Wein zu genießen.
Eine der bekanntesten Frühlingswanderungen ist das Frühlingstal bei Kaltern. Von St. Joseph am Kalterer See führt ein leichter Weg durch Wälder und Weinberge bis zu den Montiggler Seen. Die Tour dauert rund 4 Stunden und ist besonders familienfreundlich. Auch für Nordic Walking und Radtouren – etwa von Bozen bis Salurn – ist die Region ideal.
In Meran und Umgebung bieten sich die Waalwege an – gemütliche Pfade entlang alter Wasserläufe, die noch heute Felder und Obstwiesen bewässern. Ein weiteres Highlight: Im Tauferer Ahrntal beginnt im Juni die Alpenrosenblüte, die bis Anfang August dauert. Wanderungen auf die Durra- oder Knuttenalm zeigen die Almwiesen in voller Blütenpracht.
Der Frühling in Südtirol ist auch eine Zeit voller Feste: das Käsefestival im Tauferer Ahrntal, die Terlaner Spargelzeit, der Tiroler Kulturfrühling, die Sterzinger Osterspiele, die Blütenfesttage in Lana sowie die Wildkräutertage bieten kulinarische und kulturelle Erlebnisse für alle Sinne.
Golfen in Südtirol bedeutet entspannendes Spiel inmitten von Berggipfeln, Wiesen und nahezu unberührter Natur. Von Sterzing bis Petersberg, von Lana bei Meran bis Corvara in Alta Badia erwarten Sie gepflegte 9- und 18-Loch-Anlagen. Geeignet für Einsteiger ebenso wie für erfahrene Golfer.
Die Plätze liegen in abwechslungsreicher Umgebung – von der Talsohle bis in höhere Lagen. Zwischen Obstwiesen, Weinreben, Wäldern, Biotopen und Teichen verbinden sich Sport und Natur. Auf tiefer gelegenen Anlagen ist Golf sogar fast das ganze Jahr über möglich.
Golfhotels in Südtirol liegen nahe an den schönsten Plätzen, bieten ermäßigte Greenfees, spezielle Pakete und oft eine Kombination aus Golf und Wellness. Perfekt, um im milden Klima der Dolomiten an Technik und Handicap zu feilen.
Ein Geheimtipp ist Reischach im Pustertal. Hier treffen mildes Klima, lange Spielsaison und beeindruckende Landschaft aufeinander. Auf insgesamt acht traumhaft gelegenen Golfplätzen und Golfclubs erleben Sie die Vielfalt: vom Spiel zwischen Apfelbäumen und Weinreben bis zu Runden mit Blick auf verschneite Gipfel.
Klettern in den Südtiroler Alpen ist ein besonderes Erlebnis und zieht ambitionierte Bergsportler magisch an. Allerdings ist Übung notwendig: die Dolomiten mit ihren schroffen Wänden erfordern Erfahrung und die richtige Ausrüstung. Wer weniger geübt ist, findet in den zahlreichen Klettergärten oder auf Panorama-Klettersteigen eine sichere Alternative.
Über das Land verteilt gibt es viele Klettergärten – abgeschieden in Naturparks oder leicht erreichbar und familienfreundlich wie in Pfelders im Passeiertal. Hier lässt sich Sport mit Naturgenuss ideal verbinden.
Motorradfahren in Südtirol ist Abenteuer pur: zahlreiche Pässe, enge Kehren und spektakuläre Ausblicke auf die Dolomiten. Seit 2009 UNESCO-Welterbe, ziehen die Dolomiten mit ihrer Kulisse Motorradfahrer aus aller Welt an. Neben den Touren gibt es spezialisierte Bikehotels mit allem Komfort für Biker.
Beliebte Touren führen über Grödnerjoch, Pordoijoch, Furkelpass, Karerpass oder Nigerpass. Die große Dolomitenrunde verläuft durchs Gadertal, Gröden, den Rosengarten, das Pustertal und bis ins Trentino. Varianten wie Bruneck–Cortina–Alta Badia, eine Runde auf die Seiser Alm oder die Sellarunde zählen zu den Klassikern. Auch im Eisacktal mit Sterzing, Brixen und Klausen finden Biker zahlreiche Unterkünfte und Events.
Im Vinschgau locken der Ofenpass in die Schweiz und das Stilfserjoch im Nationalpark. Vom Gampenpass erreicht man den Mendelpass und das Trentino, auch Touren zum Ortler oder in die Ötztaler und Sarntaler Alpen sind beliebt. Rund um Meran bietet die 200 km lange Jaufenpass-Tour Spannung, ebenso die Zweipässetour über Jaufenpass und Timmelsjoch.
Spezialisierte Bikehotels sind auf die Bedürfnisse von Motorradfahrern eingestellt. Sie bieten Abstellplätze, Werkzeug, Wasch- und Trockenmöglichkeiten sowie Infos zu Straßen und Wetter. Oft ist der Gastgeber selbst Tourenbegleiter. So steht einem gelungenen Motorbike-Abenteuer nichts im Weg.
Ein Nordic-Walking-Urlaub in Südtirol ist ein besonderes Erlebnis: Sie walken über blühende Almwiesen, auf ruhigen Waldwegen und entlang klarer Gebirgsbäche. Frische Bergluft, Bewegung und Ausblicke machen diesen Sport einzigartig.
Beliebte Ziele sind die Seiser Alm mit ihrem weitläufigen Wegenetz, der Rosengarten sowie die Nordic Fitness Parks in Schenna bei Meran und in Sand in Taufers. Viele Regionen bieten spezielle Routen und Programme.
Nordic Walking wurde ursprünglich als Sommertraining für finnische Langläufer entwickelt und ist heute eine gelenkschonende Alternative zum Joggen. Es eignet sich für Jung und Alt und stärkt Kondition und Muskulatur gleichermaßen.
Zahlreiche Hotels in Südtirol bieten geführte Touren, Kurse und Leihausrüstung an. So können Gäste das nordische Gehen in den Dolomiten unter Anleitung kennenlernen und ihren Aktivurlaub optimal gestalten.
Die Südtiroler Dolomiten aus der Vogelperspektive zu erleben, ist ein unvergessliches Abenteuer. Optimale Windverhältnisse und zahlreiche Startplätze machen die Region zu einem Eldorado für Paragleiter und Drachenflieger.
Beliebte Fluggebiete sind die Seiser Alm, der Rosengarten und die Hochebenen des Grödnertals. Besonders beeindruckend ist ein Rundflug über das Schlerngebiet. Im Herbst locken Sellajoch, Lang- und Plattkofel, während im Meraner Land vor allem im Frühjahr und Sommer am Hirzer, Ifinger und Vigljoch ideale Bedingungen herrschen.
Der Traum vom Fliegen begleitet die Menschen seit jeher. Ein Flug mit dem Gleitschirm verbindet Technik mit Freiheit und liefert atemberaubende Perspektiven auf die Bergwelt. Südtirol bietet zahlreiche Clubs und Flugschulen mit Tandemflügen für Einsteiger sowie Ausrüstung und Kurse für Fortgeschrittene.
Probieren Sie es aus und erleben Sie die Dolomiten von oben – ein Highlight für jeden Aktivurlaub.
Ob Genussradeln durch Apfelwiesen oder anspruchsvolle Mountainbike-Trails in den Dolomiten – Südtirol bietet Abwechslung pur. Familienfreundlich ist der Radweg im Etschtal von Meran bis zum Gardasee. Im Vinschgau führt die Via Claudia Augusta durch malerische Landschaften. Das Pustertal lockt mit einem leichten Radweg von Innichen bis nach Lienz in Osttirol.
Beliebt sind Touren rund um den Rosengarten, Latemar, Weiß- und Schwarzhorn oder anspruchsvolle Passstraßen wie Grödnerjoch und Sellajoch. Klassiker sind auch die Touren von St. Ulrich ins Seceda-Gebiet oder von Obereggen auf den Karerpass. Im Gadertal, Teil des Naturparks Fanes-Sennes-Prags, erwarten Biker eindrucksvolle Trails. Hier findet auch die Maratona dles Dolomites statt, eines der bekanntesten Radrennen der Welt. Im Hochpustertal startet jährlich das Radevent „Dolomiti Superbike“ in Niederdorf.
Der Kronplatz ist ein Top-Spot für Mountainbiker mit Trails ab Bruneck, Olang oder St. Vigil und direktem Anschluss an den Pustertaler Radweg. Panoramablicke auf Naturparks wie Puez-Geisler, Fanes-Sennes-Prags oder Rieserferner-Ahrn machen die Region einzigartig. Ruhiger geht es im Villnöss zu, das mit dem Eisacktal und der Bischofsstadt Brixen verbunden ist.
Die Dolomiten bieten Touren für Einsteiger, Familien und Profis. Viele Radunterkünfte bieten Extras wie Radgaragen, Vitalfrühstück, Reparaturmöglichkeiten, Tourentipps oder Leihbikes. Auch die Naturparks locken mit unvergesslichen MTB-Touren durch unverfälschte Landschaften – ein Paradies für Rad- und Mountainbike-Fans.
Rafting hat sich in Südtirol zu einer beliebten Sportart entwickelt. Mehrere Anbieter ermöglichen spannende Touren, die stets in Begleitung erfahrener Guides stattfinden.
Die Flüsse Eisack, Etsch, Ahr und Passer bieten ideale Bedingungen für abwechslungsreiche Fahrten durch wilde Landschaften. Abenteuer, Action und Naturerlebnis verbinden sich hier zu einem unvergesslichen Teil Ihres Aktivurlaubs in Südtirol.
Der Reitsport hat in Südtirol Tradition, vor allem durch die bekannten Haflinger. Benannt nach dem Dorf Hafling bei Meran, sind sie das Symbol der Region: robuste Gebirgspferde mit ruhigem Charakter, beliebt bei Familien, Kindern und Freizeitreitern. Reiten in Südtirol bedeutet Naturerlebnis, Tradition und Abenteuer zugleich.
Ob auf Haflingern, Ponys oder anderen Pferden – viele Reiterhöfe bieten Unterricht, geführte Ausritte und Tagestouren. Für Wanderreiten durch Wälder und Almen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Reiturlaubshöfe verfügen oft über Gastboxen für mitgebrachte Pferde.
Von Halbtagesausflügen bis zu mehrtägigen Touren mit Übernachtungen in Berghütten – Pferdetrekking in Südtirol vermittelt echtes Abenteuer. Ob im Gadertal, im Ahrntal oder rund um die Seiser Alm: Naturparks und Dolomitenkulisse machen jede Tour einzigartig.
Südtirol ist reich an Reit-Events:
Ein Bauernhofurlaub in Südtirol bedeutet Natur, Tradition und authentische Gastfreundschaft. Zwischen Obstwiesen, Weinbergen und Bergen erleben Sie ein kleines Paradies. Ob im Tauferer Ahrntal, im Sarntal, im Eisacktal oder am Fuße der Dolomiten – hier findet jede Familie ihren Rückzugsort.
Viele Bauernhöfe bieten hofeigene Produkte wie Marmeladen, Milch, Säfte, Brot oder Speck an. So lernen Gäste regionale Spezialitäten und traditionelle Arbeitsweisen hautnah kennen. Auch Erwachsene entdecken hier Kultur und Landschaft auf eine ursprüngliche Weise – beim Wandern, Radfahren oder einfach beim Entspannen im Grünen.
Tiere, Felder und landwirtschaftliche Arbeiten üben auf Kinder eine besondere Faszination aus. Viele Höfe bieten Mitmachmöglichkeiten im Stall oder auf dem Feld. Bauernhöfe mit dem Qualitätssiegel „Roter Hahn“ garantieren besondere Erlebnisse für Familien. So wird der Urlaub abwechslungsreich: mit Wanderungen, Festen und sonnigen Tagen mitten in der Natur.
Südtirol ist ein ideales Ziel für Ferien mit Hund. Viele Bauernhöfe heißen Gäste mit Vierbeinern willkommen. Kinder können zusätzlich die Hoftiere kennenlernen – ein Erlebnis für die ganze Familie. Wer möchte, findet in der Region sogar Angebote rund um Hundeadoption und -pflege.
Für die Einreise nach Südtirol benötigt jeder Hund einen gültigen Europäischen Heimtierpass mit Mikrochip-Kennzeichnung. Zudem ist eine Tollwutimpfung Pflicht, die mindestens 21 Tage und höchstens ein Jahr alt sein darf.
Urlaub mit Hund in Südtirol bedeutet gemeinsame Erlebnisse auf Almen und Wanderwegen. Wichtig ist, die geltenden Vorschriften einzuhalten, um Natur und Tierwelt zu schützen. Über 700 Bauernhöfe bieten hundefreundliche Unterkünfte. Auch spezialisierte Hundehotels in Orten wie Völs am Schlern, Olang oder St. Martin im Pustertal sorgen für einen entspannten Aufenthalt.
Ein Urlaub mit Hund ist für Kinder ein besonderes Abenteuer. Neben dem eigenen Vierbeiner warten weitere Tiere auf den Höfen. Gastfreundschaft, regionale Küche und die Bergkulisse der Dolomiten machen die Reise für Mensch und Tier gleichermaßen unvergesslich.
Südtirol ist ein Paradies für Wanderer: Höhenwege mit spektakulären Ausblicken, blühende Almwiesen und gemütliche Promenaden machen jede Tour zum Erlebnis. Bekannte Ziele sind die Drei Zinnen, die Sextner Sonnenuhr, der Schlern, die Bletterbachschlucht, die Ultner Urlärchen oder die Spronser Seenplatte. Besonders beliebt sind Höhenwege im Pustertal, eingebettet ins UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten.
Auf den zehn Dolomiten-Höhenwegen erleben Wanderer die ganze Vielfalt der Region. Der Höhenweg Nr. 1 startet am Pragser Wildsee, weitere führen durch die Naturparks Puez-Geisler und Schlern–Rosengarten. Die Drei Zinnen im Hochpustertal zählen zu den bekanntesten Wanderzielen, ebenso die Dreizinnenhütte auf 2.438 m. Im Tauferer Ahrntal warten rund 80 Dreitausender im Naturpark Rieserferner-Ahrn. Ob Tagesausflug oder mehrtägige Hüttentour – hier kommen Genusswanderer ebenso auf ihre Kosten wie ambitionierte Alpinisten.
Von leichten Familienwegen bis zu anspruchsvollen Gipfeltouren – Südtirol bietet unzählige Routen. Der Kronplatz lockt mit vielen Almhütten, die Seiser Alm ist die größte Hochalm Europas, und der Rosengarten begeistert mit einzigartigem Panorama. Weitere Highlights sind der Schlern, die Sellagruppe und Alta Badia. Zahlreiche Naturparks wie Rieserferner-Ahrn, Puez-Geisler oder Fanes-Sennes-Prags laden zum Erkunden ein.
Ein Wellnessurlaub in Südtirol bedeutet Entspannung und Erholung im Herzen der Berge. Ob Heublumenbad, Molke-Peeling oder Steinölmassage – alpine Heilmittel schenken Körper und Geist neue Energie. In der Therme Meran oder in den Wellnesshotels der Dolomiten genießen Gäste die perfekte Mischung aus alpiner Gelassenheit und mediterraner Eleganz.
Wellness umfasst bewusste Ernährung, Bewegung, mentales Wohlbefinden und den respektvollen Umgang mit der Natur. Beliebte Methoden sind Yoga, Tai Chi, sanfte Trainingsformen und Entspannung durch Sauna, Wärme und Massagen. So entsteht ein ganzheitliches Erlebnis für Körper und Seele.
Die Südtiroler Bergwelt bietet die ideale Kulisse für erholsame Tage. Hier verbinden sich Ruhe, Abgeschiedenheit und Natur zu einem einzigartigen Wohlfühl-Erlebnis. Alpine Wellness heißt: Kraft tanken und die Seele baumeln lassen – vor einer atemberaubenden Bergkulisse.
Der Kalterer See im Süden Südtirols ist der bekannteste Ort für Windsurfen und Segeln. Im Sommer lockt auch der Reschensee im Vinschgau mit idealen Windverhältnissen – im Winter sogar mit Snowkiten und Eissegeln. Beide Seen bieten Wassersport vor spektakulärer Bergkulisse.
Als wärmster Badesee der Alpen eignet sich der Kalterer See schon ab März für Wassersport. Der stetige Südwind macht ihn zum Treffpunkt für Windsurfer und Segler. Der Surfclub Kaltern, gegründet 1974, brachte zahlreiche Windsurftalente hervor. Auch Regatten haben hier eine lange Tradition, seit 1947 besteht der Segelverein Kalterer See.
Der Reschensee ist bekannt für den versunkenen Kirchturm von Graun und seine starken Winde. Er gilt als Hotspot für Kitesurfer und Austragungsort internationaler Wettbewerbe. Im Winter verwandelt er sich in ein Revier für Snowkiten, Eissurfen und Eissegeln – seit 2008 auch Standort der Internationalen Deutschen Snowkitemeisterschaft.