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Wanderungen um den Rosengarten - Latemar

 


Enzbirch, 1273 m
 

Talort: Deutschnofen, 1357 m.
Ausgangspunkt: Jausenstation Höggerhof (1361 m) westlich von Deutschnofen, in freier Lage am langgestreckten Waldrücken des Breitenberg.
Parkmöglichkeiten: Parkplatz neben der Jst. Höggerhof, 5 km von Deutschnofen.
Gehzeit: Jst. Höggerhof - Enzbirch 25 Min., retour 30-35 Min.; - Gesamtzeit: 1 Std.
Anforderungen: Kurze Tour ohne Schwierigkeiten. Gut bez. Wege und Steige. Wenn Sie mit Kindern unterwegs sind, ist im Gipfelbereich des Enzbirch Vorsicht vor Absturz geboten.
Höchster Punkt: Jst. Höggerhof, 1361 m.
Höhenunterschied: 100 m
Einkehrmöglichkeiten: Jst. Pension Höggerhof (15 Betten, 1. Mai bis 20. Nov. geöffnet; Mi. Ruhetag).
Sehenswertes: Vom Enzbirch genießen Sie einen atemberaubenden Blick ins Etschtal, in Südrichtung bis Trient (Paganella), nach Nordwesten bis Meran. Westlich gegenüber reicht der Blick bis zur Talterrasse des Überetsch und den bekannten Weinorten Eppan und Kaltem.

Jst. Höggerhof - Breitenberg - Enzbirch


Auf der felsigen Anhöhe des Enzbirch am Westabfall des Breitenberges zeugen Steinwälle und Mauern von prähistorischen Siedlungen. Die aus Porphyrblöcken gebildete Felskuppe ist von Deutschnofen nach kurzem und mühelosem Abstieg von der Jausenstation Höggerhof zu erreichen. Vom Enzbirch genießen Sie einen herrlichen Tiefblick ins Etschtal.

Beschreibung der Wanderung:
Von der Jausenstation Höggerhof wandern Sie auf der Asphaltstraße (Weg Nr. 10) über Wiesen 200 m eben zum nahen Schadnerhof mit Kapelle und Brandweiher. Von dort genießen Sie einen wunderbaren Rückblick auf den Latemar, die Eggentaler Hörner und zum Wallfahrtsort Maria Weißenstein. Der Fahrweg (Weg Nr. 10 und T) führt Sie über Wiesen, dann durch Nadelwald eben oder leicht abwärts bis zum Fußweg T, der zum Enzbirch führt. Diesen haben Sie in 10 Minuten erreicht. Wandern Sie weiter auf dem Fußweg T in Südwestrichtung leicht abwärts, dann durch felsiges Gelände steil hinab in einen Sattel und jenseits empor zur Anhöhe des Enzbirch (1273 m), die sich aus Porphyrblöcken gebildet hat. Steigen Sie vom Gipfel noch ein Stück südwestlich ab, gelangen Sie zum Aussichtsplatz. Gehen Sie auf demselben Weg zurück.


Zanggenberg 2488 m
 

Talort: Obereggen, 1550 m.
Ausgangspunkt: Bergstation Oberholzlift (2090 m) des gleichnamigen Vierersesselliftes. Talstation (1535 m) im Ortsbereich von Obereggen. Liftbetrieb vom 1. Juli bis 30. Sept. (bei Schönwetter bis zum ersten Sonntag im Oktober) täglich von 08.30 bis 12.15 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr.
Parkmöglichkeiten: Großparkplatz nahe der Talstation des Oberholz-Sesselliftes.
Gehzeit: Oberholzlift - Reiterjoch 3/4 Std., Reiterjoch - Zanggenberg 1 1/2 Std., Rückweg Zanggenberg - Oberholzlift 1 3/4 Std.; - Gesamtzeit: 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: Keine schwierige Tour. Orientierungssinn ist jedoch vor allem im Gipfelbereich des Zanggenberges nötig, da weder Wegstraße noch Markierung vorhanden sind.
Höchster Punkt: Zanggenberg, 2488 m.
Höhenunterschied: 600 m.
Einkehrmöglichkeiten: Jst. Meierl Alm (keine Nächtigung), Ghf. Zischgalm (20 Betten) und Jst. Ganischger Alm (keine Nächtigung), alle 15. Juni bis 30. Sept. offen.
Sehenswertes: Vom Zanggenberg ist die Rundsicht gewaltig.

Oberholzlift-Bergstation - Meierl Alm - Reiterjoch - Zanggenberg


Ob seines stolzen Gegenübers, dem Latemar, wird der Zanggenberg oft übersehen. Dabei bietet dieser Porphyrgipfel eine wunderschöne Rundsicht und kann vom Reiterjoch problemlos bestiegen werden.

Beschreibung der Wanderung:
Von der Oberholzlift-Bergstation 50 m nach Süden zu einer Wegteilung. Die Nummer 23 geradeaus am bewaldeten Westabhang des Latemars entlang und abwärts zur Jausenstation Meierl Alm (2037 m). Auf Naturstraßen nach Süden hinab zur Reiterjoch-Straße (Weg Nr. 9) und diesen wandern Sie aufwärts zum Reiterjoch (1996 m), das zwischen Latemar und Zanggenberg liegt. Weiter geht's auf begrüntem Weg, der leider nicht markiert ist, über Wiesen in Südwestrichtung leicht aufwärts, dann an den Bergstationen zweier Sessellifte (nur Winterbetrieb!) vorbei bis zum Fuß des Zanggenberges.
Von hier führt ein nicht markierter Schotterweg die breite begraste Nordostflanke steil aufwärts, später entlang einer Skitrasse mühsam weiter. Ein nicht bezeichneter Steig führt die Flanke nach Süden hoch zum grasigen Ostrücken des Berges. Links von zwei parallelen Schleppliften (Achtung: kein Weg vorhanden!) wandern Sie über Blumenwiesen nach Westen hinauf zu den Bergstationen. Ein Steig mit verblasster Markierung führt Sie zu einer Schulter mit steinernem Notunterstand. Über den grasigen Rücken, wo Sie einige Markierungen an den Steinen finden, gelangen Sie zum Gipfel des Zanggenberges (2488 m) mit dem großen Holzkreuz. Vergessen Sie nicht, sich ins Gipfelbuch in der Metallkassette einzutragen. Abstieg wie Aufstieg.



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