Talort: Obereggen, 1550 m.
Ausgangspunkt: Bergstation Oberholzlift (2090 m) des gleichnamigen Vierersesselliftes. Talstation (1535 m) im Ortsbereich von Obereggen. Liftbetrieb vom 1. Juli bis 30. Sept. (bei Schönwetter bis zum ersten Sonntag im Oktober) täglich von 08.30 bis 12.15 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr.
Parkmöglichkeiten: Großparkplatz nahe der Talstation des Oberholz-Sesselliftes.
Gehzeit: Oberholzlift - Reiterjoch 3/4 Std., Reiterjoch - Zanggenberg 1 1/2 Std., Rückweg Zanggenberg - Oberholzlift 1 3/4 Std.; - Gesamtzeit: 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: Keine schwierige Tour. Orientierungssinn ist jedoch vor allem im Gipfelbereich des Zanggenberges nötig, da weder Wegstraße noch Markierung vorhanden sind.
Höchster Punkt: Zanggenberg, 2488 m.
Höhenunterschied: 600 m.
Einkehrmöglichkeiten: Jst. Meierl Alm (keine Nächtigung), Ghf. Zischgalm (20 Betten) und Jst. Ganischger Alm (keine Nächtigung), alle 15. Juni bis 30. Sept. offen.
Sehenswertes: Vom Zanggenberg ist die Rundsicht gewaltig.
Oberholzlift-Bergstation - Meierl Alm - Reiterjoch - Zanggenberg
Ob seines stolzen Gegenübers, dem Latemar, wird der Zanggenberg oft übersehen. Dabei bietet dieser Porphyrgipfel eine wunderschöne Rundsicht und kann vom Reiterjoch problemlos bestiegen werden.
Beschreibung der Wanderung:
Von der
Oberholzlift-Bergstation 50 m nach Süden zu einer Wegteilung. Die Nummer 23 geradeaus am bewaldeten Westabhang des Latemars entlang und abwärts zur
Jausenstation Meierl Alm (2037 m). Auf Naturstraßen nach Süden hinab zur Reiterjoch-Straße (Weg Nr. 9) und diesen wandern Sie aufwärts zum
Reiterjoch (1996 m), das zwischen Latemar und Zanggenberg liegt. Weiter geht's auf begrüntem Weg, der leider nicht markiert ist, über Wiesen in Südwestrichtung leicht aufwärts, dann an den Bergstationen zweier Sessellifte (nur Winterbetrieb!) vorbei bis zum Fuß des
Zanggenberges.
Von hier führt ein nicht markierter Schotterweg die breite begraste Nordostflanke steil aufwärts, später entlang einer Skitrasse mühsam weiter. Ein nicht bezeichneter Steig führt die Flanke nach Süden hoch zum grasigen
Ostrücken des Berges. Links von zwei parallelen Schleppliften (Achtung: kein Weg vorhanden!) wandern Sie über Blumenwiesen nach Westen hinauf zu den Bergstationen. Ein Steig mit verblasster Markierung führt Sie zu einer Schulter mit steinernem Notunterstand. Über den grasigen Rücken, wo Sie einige Markierungen an den Steinen finden, gelangen Sie zum Gipfel des
Zanggenberges (2488 m) mit dem großen Holzkreuz. Vergessen Sie nicht, sich ins Gipfelbuch in der Metallkassette einzutragen. Abstieg wie Aufstieg.