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Wanderungen Eisacktal

 

Herbstliche Törggelezeit



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Hier unten einige Vorschläge für beschwingte Törggelewanderungen in Südtirol.


 



Der Keschtnweg


Die bekannteste aller Törggelewanderungen ist der über 60 km lange "Keschtnweg", der beim Vahrner See bei Brixen seinen Anfang nimmt und beim Schloss Runkelstein bei Bozen endet. Wir haben drei besonders sehenswerte Abschnitte herausgesucht, um Sie bei Ihrem Törggeleurlaub in Südtirol für's Wandern zu begeistern. Die über fünfzig Buschenschänke entlang des Keschtnwegs bieten reichlich Gelegenheit für ein geselliges Törggelen während Ihres Ausflugs in die Berge Südtirols.

Von Vahrn nach Feldthurns
 

Gehzeit: Circa 4 Stunden
Länge: Etwas über 12 km
Schwierigkeitsgrad: Einige anspruchsvollere Wegstücke, ansonsten nicht besonders schwer
Höhenunterschied: Aufstieg: 521 m - Abstieg 318 m
Markierung: blau/weiß und rot/weiß
Einkehrmöglichkeiten Vahrn: Grieser Hof, Hubenbauer, Vorderiggerhof (Ort Vahrn)
Einkehrmöglichkeiten Feldthurns: Wöhrmannhof (Tschiffnon 19), Peintnerhof (Tschiffnon 39), Ofenwolfhof (Tschiffnon 8), Müllerhof (Tschiffnon 9)

Von Vahrn nach Feldthurns


Die Törggelewanderung beginnt am idyllischen Vahrner See oberhalb von Brixen. Von hier aus nehmen Sie den Wanderpfad Nr. 1 mit der rot/weißen Markierung, der Sie über die "Kastaniensiedlung" nach Vahrn bringt. Sie wandern weiter durch das Dorf bis zur Kirche und folgen der Salernstraße. In der ersten Kehre schlagen Sie Richtung Brixen ein (Markierung Nr. 2, rot/weiß) und spazieren weiter bis zur Weggabelung. Dort schlagen Sie rechts ein in den St.-Cyrillus Weg Nr. 2 (blau/weiß). Dieser Steig führt eher steil zum Burgerhof und zum Oberebner-Hof, von welchem Sie dann rechts zur St. Cyrill-Kapelle, einem bekannten Wallfahrtsort, kommen. Nach einer Besichtigung wandern Sie weiter auf dem Wanderweg Nr. 2 mit blau/weißer Markierung, lassen den Zimmermandlhof neben sich und erreichen dann das beschauliche Pinzagen. Durchqueren Sie das Dorf und gehen nach dem Hotel Alpenrose rechts bis zum Wegkreuz in Richtung Tötschling. Weiter geht's bis zu den oberhalb von Payrdorf gelegenen Rittner-Höfen. Folgen Sie nun dem ansteigenden Wanderweg zum Saderhof und wandern folglich weiter über die Asphaltstraße (Markierung 10, rot/weiß) bis zum Gfaderhof in Tötschling. Zwischen dem Gehöft führt Sie der Wanderweg Nr. 11 (zuerst blau/weiß, dann rot/weiß markiert) zum Wöhrgraben und schließlich zum Wöhrmann auf 890 m kurz vor Feldthurns.
Wer will, kann zu Beginn der Wanderung von Vahrn aus einen Abstecher nach Brixen machen, das historische Zentrum besichtigen und Kloster Neustift einen Besuch abstatten.


Von Feldthurns bis Klausen
 

Gehzeit: Circa 2 Stunden
Länge: Ungefähr 6 km
Schwierigkeitsgrad: Für jedermann geeignet, keine besonderen Schwierigkeiten
Höhenunterschied: 851 m (Feldthurns) - 523 m (Klausen)
Markierung: rot/weiß
Einkehrmöglichkeiten Feldthurns: Glangerhof (Guln 37), Kropfsteinerhof (Untrum 17), Obermoserhof (Schnauders 26)
Einkehrmöglichkeiten Klausen: Moar zu Viersch (Verdings 22), Spisserhof (Gufidaun 16), Spitalerhof (Leitach 46), Mühlele (Latzfons 95), Harasserhof (Teis), Unterbühler (Gufidaun 2)

Von Feldthurns bis Klausen


Sie starten in dem von ansehlichen, alten Bauernhöfen und Ansitzen geprägten Zentrum von Feldthurns und folgen der rot/weißen Markierung Nr. 12 vorbei am Laurentius- und Antoniuskirchl bis hin zum Radoarhof. Nun steigen Sie durch eine wunderschöne Waldlandschaft auf zum Ansitz Moar zu Viersch. Von dort geht es weiter zum Hof Huber in Pardell. Setzten Sie die Wanderung auf dem Weg mit der rot/weißen Markierung 1 fort, der Sie endlich zum Kloster Säben bringt. Eine Besichtigung des "heiligen Bergs" ist sehr interessant, ist Säben doch einer der ältesten Wallfahrtsorte Tirols. Über den Stationenweg erreichen Sie das schmucke Städtchen Klausen.


Von Klausen nach St. Moritz
 

Gehzeit: Circa 2 ½ Stunden
Länge: Etwas über 5 km
Schwierigkeitsgrad: Nur einige eher steile Wegstücke, ansonsten nicht besonders anspruchsvoll
Höhenunterschied: Aufstieg: 365 m - Abstieg 235 m
Markierung: blau/weiß
Einkehrmöglichkeiten Klausen: Huberhof (Pardell 50), Martscholerhof (Gufidaun 27), Mühlele (Latzfons 95), Spisserhof (Gufidaun 16)
Einkehrmöglichkeiten Villanders: Egater (St. Valentin 13), Fuschg (St. Valentin 14), Klingler (St. Moritz 4), Oberpartegger (St. Stefan 68), Röck (St. Valentin 9), Winkler (St. Moritz 16)

Von Klausen nach St. Moritz


Die Wanderung beginnt im malerischen Städtchen Klausen. Sie biegen nach der Tinnebrücke nach rechts in Richtung Latzfons ab und folgen dem Tinnebach auf der ansteigenden Asphaltstraße. Nach dem zweiten Tunnel biegen Sie nach links zum Muttnerhof ab, der auf 664 m liegt. Von dort führt der Wanderweg Nummer 3/A steil hinauf zum verfallenen Staudach-Haus, an dem Sie rechts vorbeiwandern. Folgen Sie immer den blau/weissen Markierungen. An der nächsten Weggabelung halten Sie sich wieder rechts und folgen der Markierung bis zum Erzweg. Sie kreuzen den ansteigenden Erzweg und folgen immer der blau/weissen Markierung auf dem Weg 4/A bis zum Tschotthof. Von dort aus geht es gemütlich auf einem etwas breiteren Weg weiter zum Glatznerhof und dann bis ins Dorf Villanders. Dort gehen Sie am Gemeindehaus vorbei und wandern auf der Gemeindestrasse in südwestlicher Richtung abwärts zum Untertheimerhof (845 m). Weiter geht's auf Steig Nr. 14 in den Mühlbachgraben. Sie gelangen schließlich zum kleinen Dörfchen St. Moritz, wo Sie gleich die Wahl zwischen mehreren Törggele-Höfen haben: Larb, Obergasser und Winklerhof bieten eine gemütliche Atmosphäre in ihren Törggelestuben.




Hotel Südtirol